KI-gestützte juristische Recherche

Shownotes

Interview mit Paul Permantier, Gründer von LexGraph, zum Thema "KI-gestützte juristische Recherche". Die wichtigsten Erkenntnisse lauten:

1. KI braucht hochwertigen juristischen Kontext
Allgemeine Sprachmodelle sind für komplexe Fragen des deutschen Rechts allein nicht zuverlässig genug. Deshalb werden sie gezielt mit Informationen aus Urteilen, Gesetzen und anderen juristischen Primärquellen versorgt.

2. Ein Wissensgraph vernetzt juristische Informationen
Aus über einer Million Urteilen werden relevante Definitionen, Auslegungen und Argumente extrahiert und mit anderen Urteilen und Rechtsnormen verbunden. So kann die KI rechtliche Zusammenhänge besser erkennen.

3. Der größte Nutzen liegt in Zeitersparnis und höherer Verlässlichkeit
Statt zahlreiche Entscheidungen selbst zu suchen und auszuwerten, übernimmt die KI einen großen Teil der Recherche. Die Verknüpfung mit Primärquellen soll außerdem Halluzinationen reduzieren und Ergebnisse nachvollziehbarer machen.

4. Die Qualität juristischer KI lässt sich messen
Lexgraph untersucht beispielsweise, ob eine KI die relevanten Normen und juristischen Informationen tatsächlich findet. Im Podcast wird für einen Benchmark mit Gemini 3.1 Pro von einer Reduktion der Fehlerrate um 60 Prozent durch den zusätzlichen juristischen Kontext berichtet.

5. KI wird Anwälte eher verändern als ersetzen
Die These des Podcasts ist, dass deutlich mehr juristische Arbeit automatisiert wird, während menschliche Beratung, Einschätzung und Vertrauen wichtig bleiben. Die zugespitzte Prognose lautet: Die Kanzlei von morgen wird zunehmend ein Legal-Tech-Unternehmen sein.

Transkript anzeigen

00:00:05: Hallo und herzlich willkommen.

00:00:06: Mein Name ist Patrick Prior, ich begrüße heute ganz herzlich Paul Permanthier.

00:00:10: Er ist Gründer von Lexgraph.

00:00:12: Hallo Paul!

00:00:13: Hallo Patrick, freut mich hier zu sein.

00:00:15: Gerne.

00:00:17: Erzähl doch mal ganz kurz bevor wir zum Thema kommen... Ich nenne das aber mal eben schon, es ist also unser Thema heute KI-gestützte juristische Recherche.

00:00:24: Also sehr spannendes Thema für die Zielgruppe ja.

00:00:27: Sag doch mal ein paar Worte.

00:00:28: was macht ihr bei Lexgraph?

00:00:29: Was machst du da?

00:00:30: Wann hast Du das gegründet?

00:00:33: Wir machen, wie du schon gesagt hast, KI-gestützte juristische Recherche mit KI System für KI Systeme.

00:00:39: Das heißt egal wo du eine AI benutzt jetzt in deinem eigenen Interface und Claude Cowork

00:00:45: etc.,

00:00:46: wir geben deiner AI den richtigen juristischen Kontext um komplex Rechtsfragen zu beantworten.

00:00:52: Und seit wann macht ihr das?

00:00:54: Wann bist ja Gründer, wann hast Du das gegründet?

00:00:57: Also, ich würde mal sagen... Ich würde ein bisschen früher anfangen, als wir damit angefangen haben uns zu beschäftigen.

00:01:02: Wir sind in einer Art Ausgründung aus der Universität und ... ... im Jahr zwanzig Jahre als Sprachmodelle die ersten beeindruckenden emergenten Fähigkeiten aufgewiesen haben.

00:01:14: Haben uns akademisch damit auseinandergesetzt wie gut können sie eigentlich so komplexe Rechtsfragen beantworten mit deutschen Recht?

00:01:21: Und wie misst man das?

00:01:23: und stellt sich raus, die sind nicht besonders gut out of the box oder nicht benutzbar für den juristischen Schneiltag.

00:01:30: Das haben wir quantifiziert und da ein paar interessante Sachen gefunden und auch Wege um das besser zu machen.

00:01:35: Und dann dachten wir uns letztes Jahr, im Frühling, hey das ist spannend!

00:01:41: Wir haben Spaß daran zu forschen, der Markt braucht es, er lasst darauf ein Business machen der Universität Gelder bekommen über verschiedene Programme und haben jetzt ein Business rausgemacht.

00:01:56: Spannend!

00:01:57: Du hast mir ja so bisschen zwei Fragen vorgegeben, über die wir sprechen wollen.

00:02:01: konkreter zum Thema.

00:02:02: Ja?

00:02:03: Und fange ich gerne mal mit der ersten an.

00:02:05: Da geht es also wie KI generierte Sekundärliteratur den Output von KI-Modellen verbessern kann.

00:02:12: Jetzt frage ich dich Wie kann das?

00:02:15: Ich fang immer... ... an mit dem alten Schema.

00:02:20: Also da muss man natürlich differenzieren, aber was der sekundäre Literatur eigentlich ist?

00:02:23: Weil es gibt ja die Rechtswissenschaften und vielleicht für Kontext für Zuhörer ich komme eigentlich aus der Physik also spreche ich da auch ein bisschen außerhalb meiner ... ... Komfortzone... Aber es gibt die Rechts-Wissenschaften wo sozusagen Meinungen ausgearbeitet werden, aber dann gibt's doch einfach Anwenderkommentare.

00:02:42: Und was dort ein Anwält macht ist letztendlich sich die Rechtsprechung anzugucken, andere Primärquellen und das für den informierten Leser verständlich zusammenzufassen.

00:02:54: Was hat der WGH in den letzten zwanzig Jahren zu diesem einem Thema entschieden?

00:02:58: Und was heißt das für die Rechtspraxis als Beispiel?

00:03:06: Diese Affen-Dienstleistungen übernehmen wir mit KI auf eine Art und Weise dass es für andere KI Modelle Gut nutzbar ist.

00:03:17: Okay, also das heißt es ist immer was ihr da macht quasi eine Art Aufbereitung für andere KI Software?

00:03:26: Letztendlich ja!

00:03:26: Also es ist natürlich auch für Menschen lesbar aber das gerade nicht unser Fokus.

00:03:31: Das ist auch alles unsere Datemark einsehbar.

00:03:33: Aber was wir machen ist... Wir nehmen Urteile und andere Primärquellen Und aus diesen Urteilen ziehen wir eine abstrakte Entität

00:03:40: raus.

00:03:41: Es sind dann sowas Gerechtbegriffe und Auslegungen.

00:03:44: Zum Beispiel in einem Urteil, ich habe neulich was ganz absurdes gelesen.

00:03:48: Ein Richter hat eine Hecke definiert, was ein Heck ist.

00:03:52: Aber es sind natürlich auch noch andere juristisch relevantere Definitionen die diesen Urteil ausgesprochen werden und die wollen wir dann rausziehen und Auslegungen und daraus eine abstrakte Entität machen Und die mit allen anderen Urteilen verbinden wo diese Auslegung oder dieser Rechtsbericht auf auch vorgekommen ist.

00:04:16: Und dadurch erzeugen wir sozusagen ein Wissensgrafen, also Verbindungen zwischen Urteilen und diesen abstrakten Antitäten mit juristischem Zusammenhängen.

00:04:26: Ja!

00:04:27: Das ist also quasi in der eigenen Datenbank für euch alleine?

00:04:30: Oder ist das von dem Kunden dann vorgegeben mit seinen Daten die ihr da gerne drin hätte?

00:04:36: Das ist eine große Datenbank von öffentlich zugänglichen Daten.

00:04:39: Also letztendlich Urteile Und das Bundesrecht natürlich, das Länderrecht.

00:04:47: Was unser Anspruch ist, ist die geltende Rechtslage anhand von der Rechtsprechung akkurat darzustellen?

00:04:58: Okay und da gehe ich jetzt mal davon aus dass das gut funktioniert.

00:05:04: kann man das irgendwie definieren wie viel das quasi verbessert gegenüber jetzt wenn ich das System nicht hätte?

00:05:13: Ja, das kann man.

00:05:13: Das ist auch direkt der zweite Punkt den wir heute besprechen wollten.

00:05:17: Ach so!

00:05:18: Das wäre schon die Messung... Ich kann mal kurz vorlesen und dann können wir gerne dazu aussprechen direkt.

00:05:22: Das heißt also wie misst man eigentlich ob eine juristische KI wirklich akkurat ist?

00:05:27: Das war ja quasi der zweite punkt.

00:05:29: Genau.

00:05:29: Das heisst

00:05:30: da geht es im Endeffekt auch darum dass also die Ergebnisse von euch in den Daten aufbereitet Wie viel das besser wird, wenn ich es quasi über normales LLM-System ... ... sonst verwenden würde anstatt über euch?

00:05:50: Genau.

00:05:51: Exakt!

00:05:52: Dann würde ich aber gerne noch mal bevor wir zu der Messung kommen, wenn das schon der zweite Punkt ist... ... dann würde ich gerne doch nochmal eben zu dem ersten gehen und das ein bisschen detaillierter machen.

00:06:02: Also du sagst die Daten sind also größtenteils aus Ohrteilen oder was war's noch?

00:06:09: Ja, Urteil und andere öffentliche Dokumente.

00:06:11: Also wir haben sowas wie Bundestag-Grucksachen und Bundesgesetzplätze auch mit drin.

00:06:14: Was dann interessant ist für ein bisschen exotische Auslegungen also was man halt braucht als Rechtskontext auf?

00:06:22: Genau aber es sind natürlich keine Sekundärliteratur drin im Sinne von Fachbüchern

00:06:27: usw.,

00:06:28: weil ihr natürlich ja auch die Urheberrechte da nicht habt.

00:06:31: Exakt,

00:06:31: exakt.

00:06:32: Richtig.

00:06:33: Müsst ihr das nehmen was quasi öffentlich verfügbar ist?

00:06:37: Das ist natürlich schon mal spannend und... ...das scant ihr quasi ab, sag ich mal packt es in die Datenbank und dann werden daraus einzelne... ...einzelne Muster erstellt, die dann zu diesen Grafen werden.

00:06:52: Also erzähle das noch ein bisschen genauer.

00:06:55: Selbstverständlich also in jedem Urteil gibt's ja Entscheidungsgründe, warum der Richter oder Widerrichter die Richterin jetzt zu der... ...der konklusiven Entscheidung gekommen ist und da gibt es eine Auslegung.

00:07:12: Und die ziehen wir aus dem Urteil raus.

00:07:15: Das heißt die konkreten Argumente.

00:07:18: Das hat zwei aller Vorteile.

00:07:20: Der erste Vorteil ist einfach die Kondensierung das Urteilstexte sehr lang sind und oft ist man nur an kleinen Wissensfetzen in diesem Urteil interessiert für die juristische Recherche.

00:07:35: Also quasi so wie der, also die Leitsätze, die ja immer vorgegeben sind, sind ja schon ein bisschen sowas, wenn die Richter darin das machen.

00:07:42: Aber bei euch ist natürlich dann noch ein bisschen mehr, aber ein Großteil wird gar nicht verwendet, sondern es geht eigentlich um so ein bisschen die Erweiterung der Leitsatze, wenn ich das richtig verstehe?

00:07:51: Ja,

00:07:53: Erweitarungen der Leitzatze... ... das Zusammentragen dessen aus verschiedenen Urteilen.

00:08:01: Also wenn wir jetzt zum Beispiel eine Entität haben, dann wird die automatisch fusioniert mit dem Wissen wo diese Entität auch noch in anderen Urteilenden vorkommt?

00:08:16: Ja ich glaube dass musst du ein bisschen anschaulicher machen weil du sagst ja selber du bist was hast du Physiker ne

00:08:23: Füßigkeit, genau.

00:08:24: Und so klingt es auch!

00:08:25: Also was eine Entität ist weiß ich schon aber hier würde das doch mal noch ein bisschen anschaulicher machen für die Leute, wir haben ja alle Juristen die dazu meistens nicht technisch droganz versiert manche mehr und manche weniger.

00:08:40: vielleicht kannst du das noch besser erzählen auf einem Level von dass es jeder versteht?

00:08:46: Selbstverständlich... Ich kann einfach mal einen ... zufälliges Beispiel aus unserer Datenmark.

00:08:52: Ja, das

00:08:53: wäre auch gut!

00:08:56: Gut ich bin jetzt gerade davor... ...das Erste was hochgekommen ist, ist... ...Fentanyl Plaster ist kein gefährliches Werkzeug nach... ...zwarhundertzwanzig Abschnitt eins Nummer zwei STGB.

00:09:07: Das ist aus einem Urteil kommende Definition quasi?

00:09:11: Genau

00:09:12: und dann ist jetzt in dieser Datenmark von uns... ...ist diese Abstrakt-Entität die aufkommt sobald ich nach jetzt Fentanyli Plaster zum Beispiel suchen würde.

00:09:21: Camdy und wer verbunden mit dem Urteil.

00:09:23: Und natürlich der Norm ... Ähm, ... ... zweihundertzwanzig im STGB?

00:09:30: Ja!

00:09:31: Und auch ... ist verbunden bei den Hundertseben-Siebzig-STGB und der Zweihundertfünfzig-ESTGB.

00:09:37: Jetzt ist das Blöde oder das Schöne ich bin kein Strafrechtler trotzdem ... ähm ... habe ich das Vertrauen darin dass das sinnvoll ist weil es aus diesem Urteil sozusagen rausexträt wurde Als Fundstelle für diese Abstrakt- Identität, wie das im Kommentar auch ist.

00:09:55: Ist halt ein Urteil genannt und lasst aber direkt verbundenes damit.

00:10:01: Ja ich frage mich gerade wenn du jetzt tausende Urteile hättest?

00:10:05: Ich weiß nicht kann zu sagen wie groß der Datensatz ist den ihr habt

00:10:09: über eine Million

00:10:10: über die Millionenurteile.

00:10:11: okay so.

00:10:11: Jetzt würde ich sagen machen wir mal ganz ohne KI.

00:10:13: ich hätte jetzt früher nach diesem Pflaster gesucht.

00:10:16: genau

00:10:17: Wäre ja wahrscheinlich gar nicht mal so oft, schätze ich mal.

00:10:20: Ein paar Urteile gäbst da vielleicht oder ein paar Mal kommt das Wort vielleicht vor?

00:10:23: Also würde ich jetzt mal so denken es ist gar nicht so oft wäre.

00:10:27: Hätte man natürlich auch so PDF denkend hätte man vielleicht dieses pdf gefunden mit dem urteil Ja So was ist jetzt, wobei ich auch sagen muss du hast jetzt ein sehr spezielles Beispiel genannt.

00:10:39: Ja genau das war jetzt Zufall.

00:10:41: und aber wo wäre jetzt die Verbesserung dass sich das einfach gefunden hätte in der alten Datenbank?

00:10:49: Wo ich online eintippe das Pflaster quasi dann wär ja das gekommen wahrscheinlich dieses Urteil und auch die auf die Stelle markiert wo das in dem Urteil stand.

00:10:58: so.

00:10:59: wo ist jetzt die?

00:11:00: Die Verbesserungen durch KI?

00:11:01: oder es ist jetzt einfach nur weil das Beispiel nicht so gut ist?

00:11:05: Die eine Verbesserung ist natürlich, dass du es nicht selber suchen musst.

00:11:07: Also den Prozess, den du gerade beschrieben hast jetzt ja Zeit aufwendig und der... also warum KI benutzt wird, ist ja zum Großen in der Zeit Ersparnis.

00:11:18: Gerade im juristischen Bereich gibt es niemanden, der klämt das.

00:11:22: ein Anwalt wenn er selber machen würde, das nicht unbedingt besser machen würde sondern der Main Wert ist schnell schreibt

00:11:31: Ja, also speziell in einem Beruf der nach Stunde auch meistens bezahlt wird.

00:11:36: Das muss man ja dann

00:11:37: auch.

00:11:37: Genau und es ist ein Riesenzeitersparnis plus es

00:11:42: reduziert

00:11:43: im Endeffekt die Halluzinationen.

00:11:45: wenn du einen Modell fragst zu einer rechtlichen Gegebenheit kannst du dir sicher sein dass da die richtige Antwort ausgespuckt wird weil es eben verbunden ist mit den primären Urteilen Und es standardisiert auch auf schöne Weise die Antworten, beziehungsweise macht die juristische Recherche durch die Vernetzt halt einfacher.

00:12:13: Wenn wir zum Beispiel eine andere Entität rausholen würden...

00:12:16: Ja, vielleicht hast du noch was anderes?

00:12:17: Selbstverständlich!

00:12:21: Ich bin in der Datenbank.

00:12:24: Wieder zu vieles Beispiel aus einem ganz anderen Rechtsgebiet.

00:12:26: Definition Fassadenbauarbeiten.

00:12:30: Die Definition von Passaten bei Arbeiten umfasst sämtliche Tätigkeiten, die auf Schaffung einer Fassade abzielen.

00:12:37: Das erscheint mir jetzt erst mal sehr einleuchtend.

00:12:41: und aber der Punkt ist dass dieses warum ich diese diese Definition gewählt habe es mit verschiedenen Urteilen verbunden ist.

00:12:50: das heißt man kann direkt Von dem einen Begriff feststellen wo das überall steht und daraus eine Synthese eigentlich mal haben, was verschiedene Vorteile hat.

00:13:05: Zum einen ist es deutlich lesbarer zum anderen... ...ist dadurch das Navigieren über das Recht, was ja eine sehr vernetzte Angelegenheit ist, deutlich einfacher.

00:13:20: Ich würde gerne mal ein Schritt zurück weil du hast gesagt als ich gesagt habe über dieses Pflaster dass mein Beispiel war ja so der sagen wir mal von vor.

00:13:27: Gehen wir mal fünf Jahre zurück oder so.

00:13:29: Wäre das ja gewesen, dass ich bei den einschlägigen Datenbanken hätte nach diesem Pflaster gesucht?

00:13:33: Dann kommen die Urteile wo da was drin steht.

00:13:35: Ja Das war ja der ältere Weg.

00:13:38: Da hast du gesagt Okay dann hätt ich aber selber danach suchen müssen.

00:13:44: Wie ist denn dann der Weg?

00:13:45: weil das habe Ich nicht verstanden.

00:13:47: also Wo weiß denn jetzt also wo kommt quasi dieses in dem Beispiel dieses Pflasta ins Spiel dass ich als Anwalt, der das benutzt, darauf also dazu komme.

00:14:01: Ich muss ja auch irgendwie was eingeben oder was werfe ich am Anfang rein?

00:14:04: Dass quasi gesucht wird.

00:14:07: Unsere These ist, dass immer mehr Anwälte oder generell den gesamten Arbeitsmarkt sich daran verschiebt, dass mehr Leute mit KI arbeiten und auch mit KI recherchieren.

00:14:18: Das auch momentan der am häufigsten genutzte Use Case im letzten Marktreport, den ich gesehen habe.

00:14:26: Ich glaube, sechzig Prozent aller Anwälte nutzen gerade generative KI und achtzig Prozent von denen die es nutzen, nutzen sie für Recherche.

00:14:35: Und das ist ja auch eine Art offenes Geheimnis, dass Leute, auch die es nicht nutzen sollten, Chat über viel Nutzen beispielsweise Richter

00:14:45: Ja, das ist ja quasi die sogenannte Schatten-KI, wo es dann genutzt wird.

00:14:49: Wo es nicht offiziell eigentlich erlaubt ist.

00:14:52: Wobei ich bei der Statistik, die du gerade genannt hast oder bei den Prozentzahlen... Da sagst jetzt der Einsatz von generativer KI.

00:15:00: da würde ich natürlich nochmal unterscheiden benutzt jetzt jemand sowas wie das von dir genannte ChatchiBT oder Claude oder was es da gibt oder benutzen die natürlich schon bereits juristische KI?

00:15:10: Also sprich die ganze Liegeltag Software wo KI integriert ist.

00:15:15: Das ist ja meistens schon ein bisschen was anderes, also jedenfalls spezieller deutlich ne?

00:15:20: Genau genau und was wir machen es über einen MCP das ist so eine Art standardisierte Schnittstelle wie AIS miteinander kommunizieren können.

00:15:30: Ja

00:15:30: geben wir jeder KI automatisch Zugriff auf unsere Datenbank und die kann dann für dich darin recherchieren.

00:15:38: Und weil wir so eine gute Datenstruktur haben, wo die verschiedenen Urteile miteinander verbunden sind über Konzepte und über Normen.

00:15:45: Und die auch aktuell gehalten wird können wir ein Qualitätsversprechen machen das dort vernünftiger Kontext rauskommt und sich die Antworten deiner KI signifikant verbessern.

00:15:56: Das ist dann nutzbar in Langdog, in Cloud Co-Work, in Co-Pilot also überall wo gerade Anwälte am arbeiten sind

00:16:07: Ja.

00:16:08: Und das lässt sich recht leicht hinzufügen.

00:16:12: Kommen wir gerne mal zu dem zweiten Teil, wir hatten ja schon das kurz angesprochen wie man das misst und vielleicht auch was die Ergebnisse von der Messung bei euch sind?

00:16:24: Vielleicht zum ersten Punkt.

00:16:25: des Erstes, wenn man braucht ist eine gute Benchmark.

00:16:28: Da sind wir in der deutschen wissenschaftlichen Szene leider noch ein bisschen schlecht aufgestellt.

00:16:34: Es gibt immer wieder Paper ... das Erweitern, wofür ich persönlich sehr dankbar bin.

00:16:42: Und vielleicht noch weiter ausgeholt.

00:16:45: es gibt verschiedene Arten von ... ... Evaluierungen die man durchführen kann.

00:16:50: Das eine ist die qualitative Analyse und das ist meistens dass sich ... ... Eine geschulte Person ein Anwalt hinsetzt und die Antworten vergleicht und bewertet also wirklich ... ... Antwort ohne und Antwort mit einmal durchgehen bewertete.

00:17:07: Und das andere ist quantitativ und das heißt in der Regel, dass man irgendwie versucht Antworten Qualität zu Quantifizieren.

00:17:18: Wir machen das in der Regel darüber, dass wir den Recall messen.

00:17:23: Das heißt soviel wie wurden die Entitäten, die gefunden werden mussten tatsächlich gefunden?

00:17:30: Oder wurden die Gesetze, die Norm, die genannt werden musten, in der Antwort tatsächlich genannt?

00:17:39: Das hat seinen eigenen Tücken, sag ich mal.

00:17:43: Und wir versuchen uns da auch immer möglichst schwierige Sets rauszusuchen.

00:17:47: Also es gibt natürlich Eintracht Q&A aber dann gibt's auch soweit so wie eine ganze Staatsexamenklausur die dann deutlich komplexer ist und gegen die testen wir auch gegen.

00:17:59: Das heißt, ihr testet das dann gegen ein anderes KI-System was quasi eure Datenbank Graphseite nicht verwendet.

00:18:12: Also quasi gegen sagen wir mal die neueste Version von ChatGPT und dann eben mit der KI auf eurer System zugreift.

00:18:21: Das ist dann der Vergleich.

00:18:22: so sehe ich das ja?

00:18:24: Das ist sehr akkurat!

00:18:27: Und wenn ihr das gemacht habt, ich weiß nicht, macht ihr das regelmäßig oder wie ist es?

00:18:32: Wir machen das so circa einmal im Monat.

00:18:35: Erstmal werden wir viel anpassen und auch neue Daten hinzukommen.

00:18:40: Das ist ungefähr der Zyklus.

00:18:42: Also bevor du jetzt das Ergebnis davon verrätst ja... Wie ich mal kurz wollte gerade gesagt hast habe ich noch mal gesucht hier im Liegeltag Verzeichnis also weil mir viel mit mich eine Sache zu.

00:18:51: eines gab er diesen Benchaton.

00:18:54: Ja, das sagt ihr ja vielleicht was.

00:18:57: Zur Vermesserung der Liegel KI, das war irgendwie im März.

00:19:01: Nehme an, dass es vielleicht auch noch mal jährlich stattfindet oder so hier vom Liegeltagverband Liquid-Legel-Institut und Recode Law.

00:19:10: Das mal ebenso als Anmerkung ich weiß nicht ob du das weißt, ob ihr dabei wart oder sowas?

00:19:15: Oder vielleicht wär's mal etwas fürs nächstes Mal?

00:19:18: Fürs nächste Mal bestimmt.

00:19:19: also wir haben Bock!

00:19:20: Weil das wäre durchaus passend würde ich mal sagen Wie sind denn die Ergebnisse, wenn ihr das gemacht habt?

00:19:29: Wie viel besser seid ihr dann.

00:19:34: Also wir reduzieren – was ganz schön ist, je besser das Modell wird, desto besser werden auch unsere Antworten und desto weiter können wir die Fehlerrate der Modelle auch reduzieren weil wir mehr Kontext reinpacken können, die ein klügeres Modell dann besser verwerten kann.

00:19:52: Ja

00:19:53: Und zum Beispiel bei Gemini, drei Punkt eins Pro.

00:19:57: Was eines der besten Modelle ist die wir getestet haben reduzieren wir die Fehlerrate um sechzig Prozent.

00:20:03: Umsechzig prozent?

00:20:04: Ah ja das zu ordentlich.

00:20:07: Genau und

00:20:10: da darf ich fragen also geht es bei der Fehler Rate um erdachte Urteile oder um falsche Urteilen oder wahrscheinlich um beides?

00:20:20: oder wie ist das?

00:20:22: Nee, es geht vielleicht das Halluzinationsrat des falschen Wortes.

00:20:25: Sondern es geht darum oder Fehlerrate... Es geht darum in dem exakten Fall die KI hätte etwas Einstiegiges nennen müssen, was sie nicht genannt hat.

00:20:37: Weil sie's quasi nicht gefunden hat?

00:20:40: Genau!

00:20:41: Oder ja, nicht im internen Wissen ist, oder den rechtlichen Stahlhang gestellt hat.

00:20:46: Aber kommt es nicht oft vorher auch bekanntermaßen dass ihr dann irgendwas halluziniert?

00:20:51: Das kommt selbstverständlich vor.

00:20:54: Das

00:20:54: passiert dann, also das passiert bei uns quasi gar nicht mehr.

00:20:58: Das liegt unter anderem daran dass die Modelle so gut geworden sind, dass wenn man einen Dokument hingebt und der Kontext entsprechend klein ist, dass akkurat wiedergegeben werden kann.

00:21:12: Also sind wir in Mietrigen im weniger als einstelligen Prozentbereich der Hallezinationen Was natürlich im allgemeinen Verbrauch deutlich häufiger vorkommt.

00:21:23: Also so, wir haben mal intern einen Test gemacht vor einem Jahr wo wir Churchability gefragt haben uns zehn Urteile zum Mietrecht zu geben die relevant sind und die waren neun von zehn waren halluciniert oder da war ein Daten falsch.

00:21:36: wie also daten falsch oder der Kort war falsch.

00:21:40: das hat sich seitdem natürlich auch verbessert.

00:21:45: aber genau

00:21:48: Das ist natürlich noch ein interessantes Thema, wenn wir das jetzt abschließen.

00:21:50: Das heißt also du sagst, was hast du gesagt?

00:21:52: Sechzig Prozent war dir da besser?

00:21:54: dann oder wie war das?

00:21:56: Wir haben dich Fehlerrate um sechzig prozent reduziert.

00:21:58: Fehlerate um sechszig Prozent reduziert ja.

00:22:01: Ja, das ist so ordentlich!

00:22:03: Wie ist es denn... Du hast ja da sicherlich oft den Vergleich mit üblichen anderen Large Language Models.

00:22:14: Wie siehst du das denn so ein bisschen?

00:22:16: seit den letzten ein, zwei Jahren haben die sich deiner Meinung nach verbessert?

00:22:21: Weil ich höre natürlich auch viel dass manchmal gesagt wird ja es ist sogar schlechter geworden.

00:22:27: Es liegt natürlich auch muss man immer sehr daran sagen.

00:22:30: Das ist natürlich an den Leuten wie es also wie die Leute es verwenden Also quasi des prompting kann man natürlich auch Viel selber rausholen, will ich mal sagen.

00:22:41: Trotzdem habe ich öfter gehört dass manche sagen speziell in den juristischen Bereichen das sich diese großen KI-Systeme wir reden jetzt nicht von den Legal Tech Firmen sondern wirklich Open AI und Cloud usw.. Dass die sogar eher verschlechtert haben.

00:22:56: ist es auch deine Sicht oder weil du machst es ja wahrscheinlich etwas professioneller?

00:23:02: Ist das dein Blick auch?

00:23:03: oder wird sie sagen die sind sogar besser geworden?

00:23:05: Die sind eher besser geworden?

00:23:07: Aha, ja erstaunlicherweise.

00:23:09: Ja

00:23:10: gerade in Tropic verbessert sich in letzter Zeit deutlich dabei sie auch mehr Trainingsdaten einfach von verschiedenen Partnern mit einbeziehen.

00:23:21: also ich teile die Behauptung nicht als Endluster verstehe es manchmal aber ich glaube das ist tatsächlich ein psychologischer Effekt dass wir einfach mehr warten.

00:23:30: Ich persönlich würde das auch nicht sagen, aber ich habe das immer wieder gehört und ich denke es liegt auch daran.

00:23:36: Wenn ich mich mit den Leuten manchmal austausche und sage okay was hast du denn gesucht?

00:23:39: Wie hast Du denn gesuchten?

00:23:41: Dass da immer noch teilweise sehr amateurhaft gepromptet wird.

00:23:48: Das kann man natürlich schon verbessern oder man lässt es eben vollkommen weg und nimmt irgendwelche League of Tech Unternehmen die das quasi schon auf Knopfdruck alles vorgeben.

00:23:56: dann ist es natürlich auch besser.

00:23:58: Aber du hast ja das angesprochen mit der quasi sogenannten Schattenkai, wenn da irgendwie einen Richter mal oder ein... Keine Ahnung was.

00:24:06: Einfach da mal etwas eingibt ne?

00:24:08: Das ist natürlich so!

00:24:09: Ja das ist so und es wird sich auch nicht mehr ändern.

00:24:11: also ich glaube der Zug ist einfach abgefahren.

00:24:14: Die Frage jetzt wie machen wir diese KI-Systeme so sicher und verlässlich dass sie auch wirklich im Alltag eingesetzt werden können?

00:24:25: und unser Ansatz an das Ganze?

00:24:27: Wir verankern alles in Primärdaten, die so aus irgendeinem judekativen, legislativen Organ breitgestellt wurden und führen jede Aussage auf diese Dokumente zurück.

00:24:42: Und da sehen wir sowohl im Benchmarks als auch im Feedback von Endnutzern positive Resultate.

00:24:50: Ja

00:24:51: vielleicht können wir noch ein bisschen was erzählen zu eurem Unternehmen.

00:24:56: also Du hast ja gesagt, das ist jetzt noch gar nicht so lange am Markt.

00:25:00: Gibt es denn da schon Kunden, Benutzer, Nutzerresonanzen?

00:25:05: Dass die sagen, dass irgendwie bringt ganz viel oder so?

00:25:09: Klar, was wir viel hören, ist halt das Doppelchecken, das fällt weg

00:25:14: und

00:25:15: dann auch seitdem wir die Grafensuche intensiver nutzen, das gewisse Zusammenhänge einfach über die N-Nutzer selber noch nicht bescheid wussten erkennbar werden.

00:25:30: Und ein anderer großer Punkt ist einfach die Convenience, die wir gespiegelt kriegen und gerade Wahlzeit in jeder Endumgebung nutzbarer ist und was für den jeweiligen Kanzler natürlich fantastisch ist weil sie nicht nochmal neues Tool nutzen sondern ihr bestehendes Tool einfach upgraden können.

00:25:51: Ja quasi eine Anbindung ne?

00:25:53: Genau das ist eine An bindung.

00:25:55: Also

00:25:56: Co-Pilot,

00:25:58: Cowork, Langdog etc.

00:26:00: Wir sind überall einklick entfernt?

00:26:02: Ja spannend!

00:26:04: Und wie bist du als Physiker da zugekommen im Endeffekt das zu machen in dem juristischen Bereich?

00:26:10: Zufall... also ich habe Informatik, Mater und Physik studiert vielleicht als Kontext und für meine Abschlussarbeit ... hab ich mir einen Sponsor gesucht, das war in dem Fall der BND.

00:26:25: Und die wollten was zur KI und da dachte ich mir so... Jura, dass ist schwierig genug!

00:26:32: Dass es interessant ist?

00:26:35: Also man studiert jetzt ja viele Jahre um da ausgebildet zu sein.

00:26:40: Und gleichzeitig lebt es rein textuell im Bereich.

00:26:45: also Dokumente sind Input und Dokumenten sind Output.

00:26:47: Das heißt so ein Ladstein-Geschmodel könnte theoretisch Da sind sie nicht, aber theoretisch diesen gesamten Prozess übernehmen weil es keine Daten aus der echten Welt braucht.

00:27:01: Ja naja Also, das sind ja dann... Naja also es braucht natürlich Daten aus der echten Welt.

00:27:07: Je nachdem wenn wir jetzt von welchen Rechtsbereichen man spricht und was jetzt die Daten aus den echten Welten sind.

00:27:13: Das ist aber ein gutes Beispiel für das Thema.

00:27:15: wird KI auf Daueranwälte ersetzen oder nicht?

00:27:18: Was ja immer gerne unser Lieblingsthema hier ist seit ein paar Jahren.

00:27:22: Und ich meine natürlich hast du Bezüge.

00:27:24: Also erstmal hast du ja noch in manchen Rechts Bereichen ist es halt wichtiger als in anderen.

00:27:28: Hast du natürlich das menschliche Gegenüber Interessant sein kann für den fall wie man was einschätzt und so weiter.

00:27:36: Aber du hast ja auch diese gesamte wenn jetzt du warst im strafrecht verhindern zum beispiel da hast du die gesammte beweis Führung und so weiter, das findet ja alles im realen Leben statt.

00:27:47: Und wenn man einen Mandanten dort hat, den man ja befragen muss kann die KI denen so gut befragen dass das die KI weiß was sie wissen muss, kann sie den dann einschätzen usw.

00:27:59: Das sind natürlich ganz spannende Fragen auf die nächsten Jahre.

00:28:02: ich würde mal sagen das findet jetzt noch nicht dieses nächstes Jahr statt aber in absehbarer Zeit wird es wird ja alles irgendwie versucht jedenfalls von großen Unternehmen zu ersetzen.

00:28:13: Ja, das sehen wir ja auch schon im ganzen Bereich mit jetzt.

00:28:16: Der nächste große Trend sind ja die Roboter, humanoider Roboter und ich weiß nicht also wie ist denn da dein abschließender Blick darauf?

00:28:25: Glaubst du in zehn Jahren gibt es weniger Anwälte mehr an Wölte?

00:28:29: braucht man die noch?

00:28:31: oder wie?

00:28:31: wie ist das?

00:28:32: Du bist ja eigentlich nah dran an der KI Wie intelligent sie denn sein kann.

00:28:40: Ich würde da sagen, also auch in Tropic und Open AI stellen Leute ein.

00:28:45: Also das ist die Jobs weg gehen sich nicht.

00:28:49: Wenige Anwälte sind Deutschland tatsächlich... Da kommt Demografiewande mit rein.

00:28:53: Sowieso ja, stimmt.

00:28:55: Ich glaube auf jeden Fall dass Anwältel andere Sachen machen werden und es eine höheren Durchlauf geben wird

00:29:05: an.

00:29:07: Also es wird einfach höheres Volumen geben, was rechts bearbeitet und was nicht.

00:29:12: Ich glaube diese Bürokratisierung nimmt zu mit KI.

00:29:15: Das sehen wir jetzt schon.

00:29:16: das ist ein Teil.

00:29:17: Sozialgerichte werden überflutet von Schrift setzten und da wird viel mehr Automatisierung stattfinden.

00:29:24: gleichzeitig wird's auch mehr müssen.

00:29:26: selbstverständlich also dass ja logisch wenn die ausgebildeten Fachkräfte runtergehen und der Bedarf zunimmt.

00:29:34: Gleichzeitig nimmt die Komplexität des Rechts jedes Jahr zu.

00:29:38: Das kann man auch messen, was ganz spannend ist... Also es wird auf jeden Fall mehr Automatisierung geben.

00:29:44: ich glaube das der Beruf des Anwalts wegen den Punkten, die du gerade gesagt hast.

00:29:48: Auf jeden Fall nicht weggehen wird.

00:29:51: plus man braucht ja auch dieses Element des Vertrauens.

00:29:55: und ein anderer Punkt ist natürlich die Menschen im Parlament haben alle Jura studiert und der Berufe rechtsgeschwitzt bleiben.

00:30:06: Ja, also das kommt natürlich dann vor allem vor wenn du jetzt vor Gericht gehst.

00:30:11: Da schicken wir jetzt kein Roboter hin oder so weil es auch gar nicht erlaubt ist.

00:30:14: genau wie immer der Richter die Richterin selber natürlich hochgehalten werden wird denke ich mal sehr lange dass das auch natürlich nie eine KI sein soll die da entscheidet.

00:30:25: ja aber ich denke auch dass sich natürlich inhaltlich vor allem der Berufs sehr verändert.

00:30:32: Das fängt ja auch schon bei den Associates an, bei den Einsteigern.

00:30:35: Die werden schon anders arbeiten müssen, weil anderes gefordert wird und ich sehe da jetzt keinen Verfall.

00:30:45: Allerdings vielleicht noch ein Hinweis auf unser Magazin was im Herbst erscheint.

00:30:50: Da geht es nämlich darum wie sich die Arbeit durch KI verändert speziell bezogen auf Rechtsabteilungen die ja quasi der Kunde von Kanzleien sind, vom Wirtschaftskanzlein.

00:31:02: Und da ist natürlich so ein bisschen die These durch KI kann der also kann die Rechtsabteilung in Zukunft wahrscheinlich in der Breite und in der Tiefe mehr erledigen als sie es bisher konnten.

00:31:14: Ja und Da ist natürlich die Frage wie ändert sich dann vielleicht diese ich muss sagen ausgelagerte Arbeit in die Kanzlei?

00:31:22: Also das wird auch sich bestimmt verändern müssen.

00:31:27: Dazu habe ich auch eine Prognose.

00:31:29: Und zwar

00:31:30: ist es jetzt gerade so, dass sich die Anzahl der Legal Tech Produkte global bzw.

00:31:35: US und EU-Markt verdoppelt jedes

00:31:37: Jahr.

00:31:40: Der gesamte Rechtsmarkt, also der legal services Markt ist ja riesig.

00:31:45: Ich glaube momentan zweieinhalbmal so groß wie der globale Softwaremarkt.

00:31:49: Also enorm!

00:31:52: Von diesem Markt sind in etwa drei Prozent sind von Software etabliert und diese Zahl wird steigen.

00:32:00: Also immer mehr aus dem Legal Service Markt wird von Software geschaffen werden, und Kanzleien werden immer mehr zum Legal Tech Unternehmen.

00:32:08: also ich glaube dass die Kanzlei von morgen ein Legal Tech Unternehm ist weil sie von automatisierten Prozessen leben wird.

00:32:17: Das ist spannend.

00:32:17: ja das eine gute Aussage.

00:32:19: Das heißt die Kanzlei von morgen, also speziell die Wirtschaftskanzlei, die größeren Unternehmen.

00:32:24: Also die größere Law Firms.

00:32:27: Dass sie quasi mehr und mehr zum Legal Tech Anbieter werden mit natürlich noch der vorhandenen Intelligenz- und Fachkompetenz der Anwältinnen und Anwälte, die dort arbeiten.

00:32:39: Das ist auf jeden Fall eine spannende These würde ich auch so sagen, dass das sein kann.

00:32:44: Ja Paul dann viel vielen Dank.

00:32:46: sind wir am Ende und war sehr spannend.

00:32:48: Danke schön!

00:32:49: Ich danke dir.

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